Stripsenkopf

47° 34' 55.1" N
12° 18' 29.9" E

Berg

Wilder Kaiser

Strecke

7 km

Aufstieg

820 hm

Dauer

3,5–4 h

Schwierigkeit

Mittel

Eine halbe Stunde gehört dem Wald. Dann beginnt der Aufstieg zur Stripsenjochhütte. Dort angekommen geht es weiter entgegengesetzt zum Felsmasiv. Kurz vor Schluss dreht sich die Richtung — und der Wilde Kaiser steht plötzlich vor einem. Zwischen zwei Atemzügen. Als hätte er schon immer gewartet. Oben wird die Jause zur Zeremonie: ein Pavillon, ringsum die Türme, und sonst nur Fels und Stille.

Wegmarken & Wegcharakter

Saumpfad-Wegmarke „Luftig“: kurze Passagen, an denen die Höhe deutlich spürbar wird.
Saumpfad-Wegmarke „Steiniger Weg“: längere Abschnitte führen über steinigen, unebenen oder gerölligen Untergrund.
Saumpfad-Wegmarke „Teilweise im Wald“: ein Teil des Wanderwegs verläuft geschützt und schattig zwischen Bäumen.
Saumpfad-Wegmarke „Gute Aussicht“: entlang des Wanderwegs öffnen sich weite Blicke auf Berge, Gipfel und Täler.
Saumpfad-Wegmarke „Wenig Schatten“: große Teile des Wanderwegs verlaufen in offenem und sonnigem Gelände.
Saumpfad-Wegmarke „Nah am Fels“: Felswände, Steinflanken oder markante Felsformationen begleiten den Wanderweg aus nächster Nähe.

Erfahre mehr über die Bedeutung der einzelnen Wegmarken

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Infos

Man geht diese Tour nicht nur für den Gipfel. Man geht sie für das eine Licht über dem Kar, und für den Moment, in dem die Felsnadel zwischen zwei Atemzügen plötzlich dasteht — als hätte sie schon immer auf einen gewartet.

Der Wilde Kaiser stand mir immer nah. Er war der erste Berg, der meine Begeisterung geweckt hat — für die Weite und für schroffe Felslandschaften. Und immer wieder zieht er mich in seinen Bann

Steckbrief

Start & Parken

Von Kirchdorf in Tirol über Griesenau geht es auf der mautpflichtigen Kaiserbachtalstraße bis zur Griesner Alm.
Kostenloser Parkplatz am Ende einer Mautstraße (6 €).

Ausgangshoehe

1.024 m • Griesner Alm

Hoehchster Punkt

1.807 m • Stripsenkopf

Eindruecke

R0004756

Ausruestung

• Feste, hohe Bergschuhe — der Steig führt streckenweise über Geröll.
• Genug Wasser mitnehmen. Der Wilde Kaiser führt kaum Wasser; sind die Hütten geschlossen, bleibt der Weg trocken.

DEM PFAD FOLGEN

Route

01  •  Grießner Alm
pfeil-14 pfeil-16
Vom Parkplatz am Ende der Mautstraße geht es taleinwärts, dem Kaiserbach nach. Die erste halbe Stunde gehört dem Wald. Fast eben, schattig, leise. Dann beginnt der Aufstieg, hinauf in Kehren, unter den Wänden des Wilden Kaisers. Der Weg folgt dem Nordalpenweg und ist mit der Nummer 801 versehen. Insgesamt geht man ca. 1:30 h bis zum Stripsenjochhaus. 
02  •  Stripsenjochhaus
pfeil-14 pfeil-16
Der Steig zieht bergan, an der Steinernen Rinne vorbei. Nach gut anderthalb Stunden steht die Hütte da, oben im Joch, genau dort wo der Zahme in den Wilden Kaiser übergeht. Ein Ort zum Durchatmen. Folgt den Schildern hinter der Hütte zum Stripsenjoch.
03  •  Stripsenkopf
pfeil-14 pfeil-16
Eine dreiviertel Stunde Fußmarsch über die Hütte hinaus liegt das Joch. Hier dreht sich der Blick — und gibt den Wilden Kaiser frei, Turm für Turm. Oben ein Pavillon, ringsum nur Fels und Stille.

Einkehren

Stripsenhütten die Tiroler Fahne Weht im Wind
Grießner Alm
pfeil-14 pfeil-16
Am Ende des Kaiserbachtals, auf 1.024 m, direkt unter den Nordwänden des Wilden Kaisers. Hier fängt der Weg an und hört er auf. Ein familiengeführtes Alpengasthaus am Talschluss, ringsum nur Fels, Wald und der Kaiserbach. 

Grießner Alm
Stripsenjochhaus
pfeil-14 pfeil-16
Oben im Joch, auf 1.577 m, am Berührungspunkt von Zahmem und Wildem Kaiser. Von der Sonnenterrasse fallen die Wände von Totenkirchl, Fleischbank und Predigtstuhl fast senkrecht ab — näher kommt man dem Fels kaum. Das Stripsenjochhaus wurde bereits 1902 eingeweiht und dient vielen Kletterern als Ausgangspunkt für ihre Touren. Eine der traditionsreichen Alpenvereinshütten, im Sommer bewirtschaftet. Meist von Mitte Mai bis Mitte Oktober.

Stripsenjochhaus

Hüttenöffnungszeiten können je nach Saison variieren. Bitte vor Wanderantritt überprüfen.

Momente zum Innehalten

Ganz oben steht ein Pavillon. Holz, vom Wetter gegerbt. Der perfekte Ort für die Jause. Die Alpendohlen ziehen ihre Kreise, warten auf einen Brösel. Gegenüber türmen sich die Wände des Wilden Kaisers, Turm um Turm.

Man kaut. Man schaut. Man wird klein.

Pfadnotizen

Gipfelkreuz am Stripsenjoch

 •  Direkt hinter dem Stripsenjochhaus: Mittleres Gipfelkreuz und ein Aussichtsberg

R0004757

 • Am Wegrand stehen die großen Namen: Totenkirchl, Fleischbank, Predigtstuhl. Senkrechte Wände. Die meisten Wege dort hinauf gehören den Kletterern.

• Beim Abstieg vom Stripsenkopf ist man dem Wilden Kaiser zugewandt. Tief unten liegt das Stripsenjochhaus im Joch, klein zwischen den Türmen.

Ausgewählte Pfade

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Saumpfad | © 2026 · Ein Liebesbrief an die Alpen · Von Daniel & Ricardo